Neue Halle in Diespeck: Köstner Stahlzentrum stellt Erweiterungsbau fertig

Das Köstner Stahlzentrum im mittelfränkischen Diespeck gewinnt dank eines Hallenneubaus nicht nur zusätzliche Kapazitäten, sondern investiert damit in mehr Leistungsfähigkeit und wirtschaftlicheres Arbeiten.

 

Diespeck. Unweit des Stammhauses in Neustadt an der Aisch bedient die Richard Köstner AG in Diespeck Kunden aus Industrie und Handwerk, insbesondere Metallbau, Fahrzeugbau, Schlossereien, Stahlbau sowie Maschinen- und Anlagenbau. Durch die steigende Nachfrage nach Stahl samt Anarbeitungsprozessen stieß der Betrieb langsam, aber sicher an seine Kapazitätsgrenzen. Die Fläche für den Biegebetrieb war zu klein geworden und es fehlten vor allem Kommissionierflächen.


Schließlich ließen Geschäftsführer Dr. Norbert Teltschik und Niederlassungsleiter Martin Trautner auf dem Betriebsgelände zwischen Bahnhofstraße und Aisch einige ältere Gebäude abreißen und eine neue Halle mit einem Volumen von ca. 40.000 Kubikmetern errichten. Etwa zehn Meter hoch ist der Baukörper an der B 470. Er besteht aus zwei Hallenschiffen mit 84 bzw. 78 Metern Länge und einer Breite von je 25 Metern.


In diesen Ende 2018 fertiggestellten Erweiterungsbau zog Anfang dieses Jahres der Betonstahl-Biegebetrieb mit vier Krananlagen ein. Einer war auf dem Betriebsgelände bereits vorhanden, zwei schaffte Köstner neu an. Einen Magnetkran für Betonstahl-Stabtransport holte man aus dem Standort Plauen an die Aisch. Zusammen mit Maschinen und Technik investierte das Familienunternehmen ca. 3,8 Mio. € in die Maßnahme, die Ende Juni mit der Fertigstellung der Außenanlagen abgeschlossen sein wird.


"Mehr Platz und besserer Materialfluss"


Für Geschäftsleitung und Beschäftigte liegen die Vorteile auf der Hand. Mit der zusätzlichen Fläche in der durch das einfallende Tageslicht hell und freundlich erscheinenden Halle verfügt der Betrieb nicht nur über mehr Platz für kommissionierte Ware, sondern auch über eine Aufwertung der Arbeitsatmosphäre und genügend Raum, um die Abläufe zu optimieren. Dies bewirkt Zeitersparnis, bessere Qualität und mehr Kapazität.


Durch die räumliche Trennung von Wareneingang und Warenausgang wurde die innerbetriebliche Logistik wesentlich verbessert, insbesondere auch in den bereits vorhandenen Hallen. Dort ist nun genügend Raum für die gleichzeitige Bestückung von drei anstatt bisher nur von einem LKW.


Der Neubau ist die logische Konsequenz einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Unternehmensstandorts im Herzen Mittelfrankens. Ob der gelungenen Beseitigung des Engpasses durch die Erweiterung äußert sich Niederlassungsleiter Martin Trautner erleichtert: "Endlich haben wir hier mehr Platz und einen besseren Materialfluss".