45 Jubilare: 940 Jahre bei der Richard Köstner Gruppe

Das mittelfränkische Familienunternehmen feierte mit seinen langjährigen Mitarbeitern und setzt auch in den Zeiten des Wandels auf seine Tradition

 

Neustadt/Aisch. Als Traditionsunternehmen steht die Richard Köstner Gruppe für ihr Bekenntnis zur Region und engagiert sich beginnend mit der Ausbildung durch das ganze Arbeitsleben hinweg für seine Mitarbeiter. Diese zahlen dieses Engagement ihrerseits durch eine langjährige Treue zu ihrem Arbeitgeber zurück.

Vor kurzem fand in Neustadt an der Aisch die diesjährige Ehrung der Jubilare statt. Beachtliche
45 Mitarbeiter aus neun Niederlassungen wurden zu zehn bis sage und schreibe
50 Beschäftigungsjahren bei Köstner beglückwünscht. Abseits vom Geschäftsalltag nahm sich die Führungsriege des Unternehmens reichlich Zeit zum privaten Austausch mit ihren treuen Angestellten und deren anwesenden Partnern.

Zwei Urgesteine mit je 50 Jahren Unternehmenstreue

Mit 16 Ehrungen stellt das Stammhaus in Neustadt das größte Kontingent. 5 Jubilare arbeiten in der Verwaltung: Manfred Hamatschek blickt auf 20, Christina Summ auf 25, Stefan Herzog auf 30 und Inge Müller auf 45 Jahre bei Köstner zurück. Fritz Brather begeht heuer sogar sein 50. Jahr im Haus, kennt das Unternehmen wie kein Zweiter. Obwohl er bereits offiziell in Rente ist, kommt der langjährige Prokurist regelmäßig an seinen alten Arbeitsplatz zurück, immer noch als dessen rechte Hand von Seniorchef Rudolf Teltschik und von allen geschätzt als "wandelndes Firmenlexikon".

Ebenfalls 50 Jahre und damit ein ganzes Arbeitsleben kann Walter Koch aus dem Fachhandel feiern. Unter seiner Ägide wurde 1989 die Bäderausstellung eröffnet, wo er - wie Fritz Brather im "Unruhestand" - einmal wöchentlich das Verkaufsteam verstärkt. Seine Qualitäten vor allem im Umgang mit Kunden werden nach wie vor hoch geschätzt. Die weiteren Jubilare aus dem Fachhandel sind Wolfgang Böhm (35 Köstner-Jahre), Klaus Loscher (30), Marion Müller und Bernd Borstner (je 25), Volker Werner, Markus Eberlein, Alexander Pechan und Franz Schlarb (je 20),
Volker Monzer (15) sowie Martin Gromes (10).

Die Niederlassung in Ansbach beglückwünscht sechs Mitarbeiter: Christian Trieb, Werner Kahle, Magdalena Schragner, Helmut Blandl und Walter Kernstock (je 20 Jahre) sowie Horst Braun (15).

Aus Forchheim wurden vier Mitarbeiter geehrt: Sebastian Anderson für 10, Andreas Hübschmann und Eugenia Kimmel für 15 und Rainer Bieneck für stolze 45 Jahre. Ebenfalls drei Jubilare arbeiten in Schweinfurt: Werner Geiß (40 Jahre), Heinz Fink (25) und Nicole Meisel (10). Thomas Neuling und Gerhard Lechner aus Ottobrunn sowie Nico Heider aus Nürnberg haben heuer ebenfalls ihr "Zehnjähriges".

Aus dem Stahlzentrum Diespeck können sich fünf Mitarbeiter freuen: Martin Trautner und Roland Thalmann (je 20 Jahre), Jörg Günzel (15) sowie Leonhard Schuh und Thomas Thaler (je 10). Ebenfalls fünf Jubilare arbeiten im Stahlzentrum Plauen: Steffen Pelkner (25), Robby Bräutigam und Frank Heinecke (je 20), Silvio Conrad (15) sowie Björn Köder (10). Das Stahlzentrum Bamberg freut sich mit den drei "Zehnjährigen" Elmar Schmitt, Egor Markwald und Hans-George Löhr.

Tradition im Wandel

Aus Anlass der Jubiläumsfeier hatten die Unternehmensleitung und Vorstand Dr. Norbert Teltschik ein kurzweiliges Rahmenprogramm organisiert. Zwischen Begrüßung mit Sektempfang und Ausklang im gemütlichen Beisammensein stand nebst mehrgängigem Abendessen die Ansprache des Firmenlenkers samt Ehrungen im Mittelpunkt des Abends. In seiner Rede nahm Dr. Teltschik die etwa 90 Anwesenden mit in die brennenden Themen des Wandels, denen sich unsere Gesellschaft und die Wirtschaft im Allgemeinen sowie das Familienunternehmen selbst aktuell ausgesetzt sehen. Insbesondere die Digitalisierung stellt die kleinen und mittleren Betriebe vor Herausforderungen. Der Firmenchef dankte seinen langjährigen Mitarbeitern dafür, dass sie diesen Wandel mitvollziehen und sich den Neuerungen erfolgreich anpassen, gerade damit die Tradition bestehen kann. Er gab die Losung aus: „Wenn alles so bleiben soll, wie es ist, dann muss sich vieles ändern.“