Mit Perspektive von der Ausbildung ins Berufsleben

Auch nach Ende der Ausbildung eröffnen sich viele spannende und herausfordernde Perspektiven der beruflichen Entwicklung. Yvonne Herms, Personalleiterin bei der Richard Köstner AG, schildert, was frisch ausgelernte Fachkräfte beim mittelfränkischen Familienunternehmen erwartet.


In Konzernen und Großbetrieben ist es nicht immer möglich, die einzelnen Mitarbeiter als Individuen mit ihren Stärken und Schwächen zu betrachten. Das ist bei der Richard Köstner Gruppe anders, wie Yvonne Herms betont: "Uns ist wichtig, dass der Mensch zu Köstner und unseren Werten passt. Know-how und Kompetenz können wir während der Ausbildung und auch später noch vermitteln", meint sie.

Bereits bei der Einstellung legen die Verantwortlichen Wert darauf, dass die Grundeinstellungen der potenziellen Azubis mit den Werten des Unternehmens übereinstimmen. Zuverlässigkeit, Kundenorientierung und die Fähigkeit, über den Tellerrand hinauszublicken, sollten vorhanden sein. Während der Ausbildung achtet das Ausbilderteam darauf, ob weitere Eigenschaften vorhanden sind, die für die Richard Köstner Gruppe einen guten Azubi ausmachen: Motivation, Flexibilität, Ehrgeiz, Teamgeist, Lernbereitschaft, Offenheit, Freundlichkeit und gute Umgangsformen. Gestärkt werden diese wichtigen Werte durch die „Power-Azubi-Schmiede“. Ein internes Trainingsprogramm für Sozialkompetenz mit viel Spaß und spielerischen Elementen, das alle Azubis im Laufe Ihrer Ausbildung absolvieren.

Nach erfolgreicher Ausbildung fast eine „Übernahme-Garantie“
Wer sich gutes Fachwissen angeeignet hat, willens ist, sich weiterzuentwickeln und mit Kunden umgehen kann, erhält bei Köstner nahezu sicher ein Übernahmeangebot. Mit zusätzlicher Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich mit seinem Arbeitgeber zu identifizieren, bestehen beste Chancen für weitere Schritte auf der Karriereleiter.

Dabei liegen die Schwerpunkte auf der fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. Es ist sowohl unternehmerisches Denken gefragt als auch, wie man mit Kunden und Kollegen umgeht. Deshalb achtet Yvonne Herms frühzeitig auf diesbezüglich vorhandene Ansätze.

Möglichkeiten, neue Ideen in die Tat umzusetzen, gibt es bei Köstner reichlich. Je nach Interesse und Eignung bieten sich Perspektiven als Ausbildungsbeauftragter, Teamleiter oder sogar Abteilungsleiter. Unterstützt wird die Entwicklung durch Führungstrainings, Produktschulungen und im täglichen Umgang mit Kunden. „In den verschiedenen Abteilungen des breit aufgestellten Unternehmens ist jede Menge Raum für innovative Projekte wie etwa der Aufbau neuer Vertriebskanäle“, erläutert Yvonne Herms.

Weiterentwicklung in familiärer Umgebung
Die Personalleiterin ist sich bewusst, dass Köstner als Familienunternehmen im ländlichen Raum mit der geballten Wirtschaft in der Metropolregion Nürnberg um die jungen Fachkräfte konkurriert. „Es ist daher eine stetig wachsende Herausforderung, Mitarbeiter langfristig an die Firma zu binden, das Know-how im Unternehmen zu halten und damit auch die Arbeitgeber-Attraktivität zu steigern“, betont sie.

Neben Weiterbildungsmöglichkeiten zählen dazu die Flexibilisierung von Arbeitsbedingungen, vielfältige Gesundheits- und Sportangebote sowie freiwillige betriebliche Leistungen. Besonders wichtig sind dem Unternehmen der Faktor Mensch und eine familiäre Atmosphäre. All das sind bei jungen Menschen wichtige Kriterien für die Wahl des Arbeitgebers, weiß Yvonne Herms aus Studien und eigener Erfahrung.

Grundsätzlich empfiehlt sie jungen Azubis nach dem Abschluss: "Weiter im Beruf bleiben, sofern die Arbeit Spaß macht. Gemeinsam mit dem Arbeitgeber die Zukunft planen, eventuell studieren. Praxiserfahrung ist viel wichtiger als reines Theoriewissen."