Die Entwicklung persönlicher Erfolgsfaktoren - Teil 1: Die Zeichen der Zeit erkennen

Im alljährlichen Übergang vom Herbst in den Winter zeigt sich, dass uns der Kreislauf des Lebens Tag und Nacht begleitet. So sind viele Menschen in den dunkleren und trüben Tagen anfällig für ebensolche Gedanken und Stimmungen, um im Frühling wieder aufzublühen. Im Wechsel der Jahreszeiten spiegeln sich Leben, Tod und Neubeginn. Schließlich sind wir Teil des ständigen Werdens und Vergehens und können uns daraus nicht wirklich befreien. Nun stellt sich die Frage, wie wir als Individuen damit umgehen und lernen können, in diesen Abläufen unser Glück zu finden.

Im alljährlichen Übergang vom Herbst in den Winter zeigt sich, dass uns der Kreislauf des Lebens Tag und Nacht begleitet. So sind viele Menschen in den dunkleren und trüben Tagen anfällig für ebensolche Gedanken und Stimmungen, um im Frühling wieder aufzublühen. Im Wechsel der Jahreszeiten spiegeln sich Leben, Tod und Neubeginn. Schließlich sind wir Teil des ständigen Werdens und Vergehens und können uns daraus nicht wirklich befreien. Nun stellt sich die Frage, wie wir als Individuen damit umgehen und lernen können, in diesen Abläufen unser Glück zu finden.

Vom kleinsten Atom bis zur galaktischen Unendlichkeit: Nichts steht wirklich still. In jeder Struktur steckt Bewegung, in uns Lebewesen umso mehr. Selbst im tiefsten Schlaf arbeitet es in uns. Dabei hat jeder Mensch seinen Takt, den Schlagrhythmus des Herzens und auch den Biorhythmus, der Wach- und Müdigkeitsphasen bestimmt. Wer sich und seinen Takt kennt, kann seine Zeit effektiv planen und seine Balance halten - letztendlich gesund sein. Wie eng dies zusammenhängt, erkennen wir wörtlich in der Bedeutung des Wortes "intakt".

Mit dieser Sichtweise ist der Weg nicht weit zum Glück. Von einem der angesehensten noch lebenden Menschen dieser Erde, dem Dalai Lama, stammt der Ausspruch "Ich denke, dass der Sinn des Lebens darin besteht, glücklich zu sein." Vermutlich teilen sehr viele Menschen in allen Kulturkreisen diese Ansicht, auch wenn die persönlichen Vorstellungen von dem, was Glück ist, breit gefächert sind. Da das Glücksempfinden mit den individuellen Bedürfnissen und Wünschen gekoppelt ist, wird es sich im Laufe des Lebens bei den allermeisten Menschen immer wieder gründlich ändern.

Es heißt, was wirklich wichtig ist, erkennt der Mensch spätestens dann, wenn er es verloren hat. Mit Abstand auf Platz 1 bei den Antworten liegt hier wohl die Gesundheit - die eigene oder die eines nahen Angehörigen. Ganz gleich, ob körperlich oder seelisch, das damit verbundene Leid würden wir uns gerne ersparen. Besonders, wenn es plötzlich und unerwartet eintritt und nicht geheilt werden kann, werden wir schließlich mit dem Unausweichlichen konfrontiert.

Was hilft über Schicksalsschläge hinweg? In schweren Zeiten beginnen die meisten Menschen erst, über ihr Leben wirklich nachzudenken. In dieser Situation treten sie in einen erkenntnisreichen und reinigenden Lern- und Reifeprozess ein. Manche trifft es früher, andere später. So lange wir und unser Umfeld also "intakt" sind, wird dieser Reifeprozess noch warten dürfen. Laut dem Dalai Lama besteht das Glück gerade in diesem Erkenntnisgewinn.

Man muss kein Kundiger fernöstlicher Lehren sein, um zu verstehen, dass auch im scheinbar Unsinnigen ein Sinn liegen kann. Zumindest fällt es den Menschen leichter, dies zu verarbeiten, wenn sie einen Sinn darin vermuten. Als Folge aus diesen Überlegungen dürfen wir unsere Ängste getrost beiseite stellen und uns ins Leben stürzen. Wir können unsere eigenen Routinen entwickeln, die unserem Lebensrhythmus entsprechen - und dabei Menschen treffen, die zu uns passen.

So lebt es sich im Fluss des Lebens und Hinzulernens viel leichter als im Kampf dagegen. Je früher wir also unsere Abhängigkeit von den natürlichen Kreisläufen erkennen und diese akzeptieren, desto wahrscheinlicher finden wir möglicherweise unser Glück - selbst im ungemütlichen Novembergrau.