Seit Langem war vorauszusehen, dass es auf dem Arbeitsmarkt immer schwieriger wird, geeignete Aspiranten für handwerklich-technische Berufe zu finden. Die demografische Entwicklung spielt dabei zwar nicht die einzige, aber doch eine Rolle. Wir haben erkannt, dass es deshalb umso wichtiger ist, unsere zukünftigen Mitarbeiter selbst auszubilden.

Als mittelständisches Unternehmen wollen wir auf diese Weise auch unseren Beitrag für einen intakten heimischen Arbeitsmarkt leisten, besonders, da sich unsere Standorte oft abseits von Großstädten befinden. Damit können wir dem anhaltenden Trend bei jungen Menschen, in die Ballungsräume abzuwandern, mit unseren Möglichkeiten entgegentreten.

Betrachten wir die Entwicklung der Ausbildungszahlen der vergangenen vier Jahre, können wir eine deutliche Steigerung vermelden. Waren es im Jahr 2014 sieben junge Menschen, die ihre Ausbildung bei Köstner begannen, waren es 2015 und 2016 jeweils 13 neu eingestellte Azubis und heuer beachtliche 19, die hier ihre Karriere begannen. Von den sieben, die vor drei Jahren ihre Ausbildung starteten, konnten wir vier nach ihrem erfolgreichen Abschluss übernehmen.

22 der 52 Lehrlinge wurden am Köstner-Stammsitz in Neustadt an der Aisch eingestellt, davon 13 als Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, fünf als Fachinformatiker, drei als Kaufmann/-frau für Büromanagement und einer als Fachkraft für Lagerlogistik.

Der zweitwichtigste Ausbildungsstandort befindet sich im vogtländischen Plauen. 13 Azubis wurden hier in diesem Zeitraum engagiert, davon neun als Fachkraft für Lagerlogistik und vier als Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel. Weitere Ausbildungsstandorte liegen in Bamberg (7), Forchheim (5), Diespeck (4) und Ottobrunn (1).

Aktuell befinden sich 44 junge Mitarbeiter an sechs unserer Standorte in Ausbildung und wir arbeiten daran, dass sich die positive Entwicklung auch in den nächsten Jahren fortsetzt.